Unser Film im Fernsehen

October 27th, 2009 von stefan

on3-südwild zeigt unseren Film zusammen mit einem Interview auf br-alpha und BR. Gesendet wird am 27.10.09 ab 16:30.

«Alle Zeit der Welt» gewinnt Jurypreis

November 9th, 2008 von stefan

Nonstop-FilmfestEndlich haben wir in einer Auswahl den ersten Platz belegt: Eine Einreichung unseres Films beim interntationalen 24-Stunden-Nonstop-Filmfest im Filmhaus des K4 Nürnberg haben wir mit «Alle Zeit der Welt» den Jurypreis gewonnen. Verbunden ist er mit einer Equipment-Förderung des Filmbüro Franken e.V. - auf Details zur Dotierung warten wir noch…

Berlin, Berlin, wir fahren nach Berlin!

May 18th, 2008 von stefan

Wie geil ist das denn? Wir sind zweiter geworden! Das freut uns riesig tierisch ungemein wie sau, insbesondere vor dem Hintergrund, dass das unser allererster Kurzfilm war! Wir gratulieren natürlich ganz herzlich auch den andern beiden Gewinnern und haben - sofern wir das den Blogeinträgen oder diversen Video-Uploads entnehmen konnten - tiefen Respekt vor der Arbeit der vielen anderen Teams!

DreiEinDrittel-Website

Die Juryentscheidung ist gefallen, die Preisverleihung in greifbarer Nähe - das ist doch mal der richtige Zeitpunkt für ein kleines Résumé:

Einen dreißigsekündigen Werbespot und ein Musikvideo haben wir bis dato in bewegte Bilder gepresst. Das war alles, was wir an filmischer Erfahrung hatten. Der Spaß an der Teamarbeit, das Ergebnis und das enorme Lernpotential haben uns so sehr motiviert, dass wir unbedingt noch ein Filmprojekt nachschieben wollten. Von der tollen Unterstützung innerhalb der Filmindustrie (Vermieter, Schauspieler, Beratung, Studiobenutzung, Know-How-Transfer, 3D, Score…) mal ganz zu schweigen; sowas hab ich selten erlebt! Auch die Aussicht auf den Glamour einer anständigen Premiere wirkt wie ein Turbo für den inneren Motor!

Nicht zu vergessen ist da natürlich auch ein dickes Danke an Sony und slashCam, die unsere Story unterstützenswert fanden, sie zum Award zuließen und am Ende ja sogar noch auszeichneten!

Da darf man nicht vergessen, dass wir das ohne unsere großartigen Helfer aus jedem Bereich zu dritt nie hinbekommen hätten. Denn sie waren es, die trotz unseres geringen, aus Studentengeldbeuteln zusammengekratzten Budgets immer engagiert und motiviert bei der Sache waren. Das ist es, was Film ausmacht!

Aber klar: Nach einem motivierten Start kam dann auch irgendwann mal in der Postproduktionsphase ein Tiefpunkt; der Begann eigentlich schon mit dem Sichten des Materials, das uns erstmal nicht so gefiel. Es folgten lange Wochen der Nachbearbeitung. Besonders die Farbkorrektur macht immens viel am Gesamteindruck des Films aus; unsere Stimmung besserte sich wieder… Auch die zusätzliche Belastung eines doch relativ umfangreichen Filmprojekts neben dem allein schon stressigen Studium war nicht immer leicht zu ertragen, aber dafür gibt’s ja Teamgeist. Man hilft sich und baut sich gegenseitig auf, wenn’s mal nicht so läuft. Und das hat geklappt, wie’s im Buche steht! Respekt also an das Kernteam!

Zwischen der Einreichung bei dem Award und der Premiere auf der Ohmrolle haben wir den Film nochmal überarbeitet und es gibt noch zwei oder drei Stellen, die wir gerne noch zum Schöneren hin manipulieren würden. Aber wie’s halt so läuft: Philipp ist für ein Praktikum - übrigens filmbezogen - in Südafrika, Michelangelo für ein Auslandssemester in Mexico. Da geht nicht mehr viel zusammen im Moment. Aber wir kennen die Einstellungen, die noch etwas Haken sehr gut. Und insgesamt haben wir auch wieder enorm was bei der Sache gelernt! Vor allem wissen wir, was wir anders oder besser machen würden. Doch nichts desto trotz sind wir stolz auf das Ergebnis und vor allem hat es gigantisch viel Spaß gemacht! Und wenn man dann auch noch zweiter wird - was will man mehr?

Und jetzt? Wir freuen uns schon wie kleine Kinder auf die Preisverleihung und die Präsentation der Filme unserer Mitstreiter. Mal alle persönlich kennenzulernen und vielleicht ein nettes Wochenende in Berlin zu verbringen… Mal sehen, wer aus dem Team, der Crew und dem Cast alles dabei sein wird. Und was bleibt? Ein schöner Film, eine Referenz, die mal irgendwo Eindruck schinden kann? Vielleicht. Auf jeden Fall bleibt aber die Erinnerung an eine geile Zeit mit wirklich netten Helfern, die durch dieses Projekt festere oder gar erst neue Freunde geworden sind.

Danke.

PS: Ich werde wohl nie vergessen, wie sich Josef’s Stimme am Telefon überschlagen hat, als ich ihm die freudige Nachricht unseres zweiten Platzes erzählt hab! ;-)

Und jetzt bitte einmal eine Runde Blur/Song 2!

Premiere vor großem Publikum

April 1st, 2008 von stefan

Auch bei uns heißt’s jetzt «Premiere»: Prof. Jürgen Schopper wird uns einen riesigen Gefallen tun und unseren Film auf der Ohmrolle zeigen. Die Ohmrolle ist das Filmfest der Georg-Simon-Ohm Hochschule Nürnberg, auf der alle Filmprojekte der Studenten des vergangenen Semesters präsentiert werden. Und das vor wirklich großem Publikum: Ort der Veranstaltung wird wie seit einigen Jahren das Cinecittà (Kino 1) sein, eines der größten und modernsten Kinozentren Deutschlands. Etwa 550 Menschen (darunter auch einige Journalisten) werden unseren Film genießen können. Und das, obwohl es kein offizielles Hochschul-Projekt ist!

Ohmrolle

Making-Of: Tausche Logo

March 3rd, 2008 von stefan

Wie schon erwähnt haben wir mit dem Besitzer der Location vereinbart, das Firmenlogo vor dem Gebäude im Film nicht zu zeigen. Unsere schlechten Erfahrungen mit darübergehängter Pappe vom ersten Drehtag haben uns dazu bewegt, diesmal das Logo einfach mit aufzunehmen so wie’s ist und es später wegzuretuschieren. In der folgenden Aufnahme - mit Dollyfahrt vom Darsteller weg (!) - haben wir das Logo getrackt und unser eigenes darübergelegt. Das Logo schwimmt nicht und sieht aus als ob es schon immer da war:

Schluß vorher

Daraus geworden ist diese Einstellung hier:

Schluß nachher

Einzig die problematische Kompression der leuchtenden Rottöne des originalen Logos haben Schwierigkeiten gemacht. Die äußeren Ränder des Logos haben etwas auf den Hintergrund ausgeblutet; das haben wir durch Farbkorrekturen versucht, so gut wie möglich zu kompensieren. Neben der Entzerrung und dem erwähnten Logo ist sicher der Statist vorne links auffällig. Da er sowieso völlig stillsteht und direkt danach der Film zu Ende ist haben wir ihn auch noch für ein paar Sekunden aus einer früheren Einstellung reingenommen, um uns keinen Continuity-Fehler vorwerfen zu lassen ;-)

Ein nettes Detail sieht man noch, wenn man in der Originalaufnahme genau den unteren Bildrand (Mitte) anschaut: da wird doch nicht das Ende einer Leiter in’s Bild ragen? Doch, richtig gesehen. Die Aufnahme war etwas zu weitwinklig für die Schienenlänge unseres Leiterdollys. Aber das richten wir in der Post…

An diesem zweiten Drehtag waren die Jalousien oben, weil zufällig auch der Termin eines Fotografen anstand, der das relativ neue Gebäude ablichten sollte. Die Fenster dieser Einstellung haben wir zum Angleichen der Totalen verwendet.

Unser Dank gilt

February 28th, 2008 von stefan

Neben unseren genialen Schauspielern, tollen Statisten und fleißigen Helfern möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei unserer Hochschule bedanken, speziell bei Gerhard Walliczek, Norbert Weigand und Prof. Jürgen Schopper, der uns mit seiner Vorlesung «Film und Animation» für das Thema Film begeistert hat - nicht zuletzt durch die Möglichkeit, unsere in der Vorlesung entstandenen Filme auf der Ohmrolle vor großem Publikum präsentieren zu dürfen. Besonders cool fanden wir vor allem, dass er uns auch bei diesem rein privaten Projekt mit seinem professionellen Rat zum Drehbuch, zum Look und zum Schnitt zur Seite stand.

Making-Of: Die Mauer muss weg!

February 25th, 2008 von stefan

An dieser Stelle wird’s etwas komplizierter… Zumindest für mich… Ich muss nämlich erklären, warum wir die Aufnahme überhaupt so gemacht haben und uns den Stress in der Post gegeben haben. ;-) Ich glaub die ehrlichste Antwort ist da wirklich auch die plausibelste: Wir haben den Laternenmasten in der Mitte des Bildes einfach vor Ort auf dem kleinen Display als nicht so störend empfunden wie später auf dem Monitor. In dieser Einstellung nämlich…

Amerikanische vorher

…musste der Pfahl in der Mitte raus, der wie eine Mauer zwischen den beiden Akteuren stand, die sich ja gerade in diesem Bild per Handschlag handelseinig werden, also gedankliche Trennwände zwischen sich einreissen. Rausgekommen dabei ist das hier:

Amerikanische nachher

Für die Grobmaskierung haben wir dafür den Hintergrund subtrahiert, Details haben wir mit manuell gelegten Masken nachgearbeitet. Das schöne: Selbst, wenn man’s weiß und speziell darauf achtet sieht man auch in voller Auflösung davon sogut wie gar nichts mehr.

Da wir bei der Gelegenheit ja sowieso mit einer Hintergrund-Matte gearbeitet haben bot es sich an, das Bild insgesamt noch durch ein viertes Fenster am linken Bildrand - bewusst im Anschnitt - aufzupeppen. Das Material dafür haben wir per Spiegelreflexkamera vor Ort extra dafür aufgenommen und farblich wie geometrisch eingepasst.

Die Kritiker unter den Lesern werden jetzt sicher gleich zu Meckern anfangen: «Aber in der Totalen sieht man ja, dass die beiden Figuren vor dem Pfahl stehen und es nur drei Fenster gibt!» - stimmt! Trotzdem haben wir uns aus Aspekten der Bildästhetik sehr bewusst gegen die Logik und für die bessere Optik entschieden, die zudem ja auch noch die Story unterstreicht.

Zwei Details haben wir noch geändert: Das Firmenlogo oben rechts mussten wir - so war es mit dem Besitzer des Gebäudes vereinbart - wegretuschieren bzw. ersetzen. Und dem Script des Zeitverkäufers in dessen Innentasche haben wir etwas die Helligkeit genommen. Ok, dass das ausgerechnet das Script war wissen nur wir ;-) Auch hierzu ist wieder zu sagen: Ein grösserer Kontrollmonitor und das wär uns sicher nicht passiert, ist aber auch so nicht dramatisch finde ich.