À propos Zeit
Wednesday, October 17th, 2007Nicht unwichtig, um den Umfang eines solchen Filmprojekts überhaupt abschätzen zu können ist ja die geplante Dauer des Films. Und - sei’s Zufall oder themenbedingtes Schicksal - das hat bei uns wirklich ausgesprochen gut funktioniert:
Unser Musikvideo war etwa drei Nettominuten lang, aber mit einem enormen - für Musikvideos typischen - Schnittaufwand und einem ganzen Semester Arbeit. Wir haben also von Anfang an auf einen fünfminütigen Kurzfilm hingearbeitet, den wir in der Zeit gut bewältigen können sollten. Das ging bei der Auswahl der Story los, hangelte sich durch die Drehbuchadaption, das Storyboard, dem Animatic bis hin zum Schnitt. Alle Vorstoppzeiten sind ohne - und wirklich ohne - Selbstbetrug immer ziemlich genau bei 300 Sekunden stehengeblieben.
Jetzt kam der spannende Moment beim Schnitt… Sollte der Film zu lang werden? Oder reichte etwa das gute Material nicht mal für drei Minuten? Ok, so spannend war’s dann auch wieder nicht
Ohne auf die Zeit zu achten sind wir beim ersten Schnitt tatsächlich bis auf wenige Frames genau an die fünf Minuten rangekommen. Dafür, dass das unser erster Kurzfilm ist finde ich das mal wirklich sehr erstaunlich.


