Fanta 4 sagt
Monday, December 17th, 2007“Jetzt ist sie weg” - die DVD. Wir wünschen der slashCAM-Redaktion viel Spaß beim Begutachten der hoffentlich vielen tollen Filme aus dem Contest!

“Jetzt ist sie weg” - die DVD. Wir wünschen der slashCAM-Redaktion viel Spaß beim Begutachten der hoffentlich vielen tollen Filme aus dem Contest!

…immer alles erst in letzter Minute fertig werden?
Auch der zweite Tag im Tonstudio ist für unsere Begriffe sehr gut verlaufen. Klar, ein langer Tag war’s schon, denn rausgekommen ist dabei ein Wave-File mit reinen, sauberen Dialogen, ohne Hintergrundgeräusche und Musik. Das Auswählen des richtigen von mehreren hundert Takes hat eine ganze Weile gedauert. Die reine Dialogspur hört sich zwar (noch) etwas blöd an, aber richtig abgemischt und unterfüttert kann ich mir den Ton wirklich gut vorstellen; wenn auch unser Originalton schon nicht schlecht war; so haben wir aber einfach mehr Freiheiten. Und gekringelt vor Lachen haben wir uns auch noch; Marco alias Dr. Henning hat einige sehr sehr lustige Takes eingesprochen…
Ein später aber guter Tag im Studio ist trotzdem noch nicht alleine befriedigend; in besagter letzter Minute werden wir noch eine Geräusch-Spur von Oliver bekommen und eine prävisualisierte 3D-Sequenz von Patrick, die dann in allerletzter Minute auch noch in hochglanz gerendert werden wird; parallel dazu entsteht das Cover-Design; für ein ausführliches Making-Of wird’s für diesen Wettbewerb wohl nicht mehr reichen. Wir sind also - so weh es mir tut, das sagen zu müssen - dankbar um die Tatsache, daß wir den Film erst am Montag zur Post bringen müssen. Acht Wochen Postproduktion neben dem Studium ist nunmal verdammt wenig, aber es sieht ja soweit ganz gut aus…
Das gehört scheinbar zum Business einfach dazu ![]()
Obwohl wir am Sonntag mit einem stark gerichteten Mikro und teilweise auch sehr sehr nah gedreht haben ist ordentlich Stadtlärm mit auf’s Band gerutscht. Klar, als Atmo muß das sogar sein, aber für die detailverliebte Tonmischung reicht’s halt so nicht. Zumal es da bei unserem Film auch einen kleinen Sonderfall gibt, der eine Nachvertonung der Dialoge und Monologe nötig macht. Auf den will ich aber hier nicht näher eingehen, denn das würde einen Teil der Pointe zerstören.
Also hieß es: Ab in’s Tonstudio. Wir haben das Video soweit vorbereitet und in ProTools mit Markern versehen, daß das Synchronsprechen selbst für unerfahrene wie uns nur noch flüssig verlaufen konnte. Das ist’s dann auch - zunächst mal mit Josef, unserem älteren Schauspieler. Ich liebe die Loop-Record-Funktion von ProTools schon jetzt dafür
Einzig ausgewählt und ein wenig bearbeitet müssen die Takes noch werden, damit’s auch authentisch kommt.
Vielen Dank an dieser Stelle an Norbert Weigand und die Fakultät Design der Georg-Simon-Ohm-Hochschule Nürnberg, die uns da sehr unbürokratisch mit dem hochschuleigenen Tonstudio geholfen hat.
Hier noch ein paar Fotos vom Studio. Die Qualität bitte ich zu entschuldigen, hatte leider nur mein Handy dabei…

